Sicherheit der Grand Canyon-Helikopter

Bei Papillon Grand Canyon Helicopters steht Sicherheit an erster Stelle. Papillon Airways, Inc. und ihre Tochtergesellschaften sind vollständig TOPS-zertifiziert (Tour Operators Program of Safety). Hauptziel von TOPS (www.TOPSafety.org) ist es, die Sicherheit und Zuverlässigkeit in der Branche für Touristenflüge sicherzustellen. Anbieter mit TOPS-Zertifizierung führen ihre Fluglinien gemäß Standards, die die der FAA bei weitem übertreffen. Zur Durchsetzung und Einhaltung dieser Standards finden regelmäßig interne Prüfungen und jährlich eine externe Prüfung durch unabhängige Prüfer für Industriesicherheit statt.

Zusätzlich zu strengen Betriebsstandards zeichnen sich TOPS-Mitglieder durch besonders umfassende Sicherheitstrainings für alle Mitarbeiter aus, die in die Flugabwicklung involviert sind. Dazu gehören zusätzliche Sicherheitsschulungen für das Management, die Crew und das Bodenpersonal. Die Luftfahrzeuge selbst müssen außerdem über zusätzliche Notfallkommunikationsausrüstung verfügen, die ebenfalls die Bestimmungen der FAA übertrifft. Beispielsweise sind alle Luftfahrzeuge von Papillon mit einem modernen Funksystem ausgestattet, das den Piloten mit einem unternehmenseigenen Funknetzwerk verbindet. Über dieses Netzwerk steht das Luftfahrzeug ständig mit professionell geschultem Flugüberwachungspersonal in Verbindung. Informationen zum Wetter, weiteren Luftfahrzeugen, Windverhältnissen usw. werden von der Flugüberwachung an andere Luftfahrzeuge des Unternehmens, die in dem Bereich fliegen, weitergeleitet.

TOPS-zertifizierte Anbieter garantieren Passagieren, dass sie einen der sichersten und am besten ausgebildeten Anbieter der Branche gewählt haben.

Aufgaben und Geschichte von TOPS

TOPS möchte die Erschließung landschaftlich reizvoller Gebieten durch hochwertige, sichere und professionelle Rundflugbetreiber gewährleisten.

Geschichte von TOPS: 1993 wurde die Notwendigkeit von Sicherheitsprogrammen insbesondere für die Rundflugbranche deutlich. Zwar wiesen Anbieter von Helikopter-Touren eine gute Sicherheitsbilanz auf, doch die Branche durchlief Anfangsschwierigkeiten. Vermeidbare Unfälle und reißerische Schlagzeilen warfen ein schlechtes, wenig repräsentatives Licht auf die Anbieter und unterstellten ihnen mangelndes Interesse an der Sicherheit. Mehrere führende Anbieter von Helikopter-Touren setzten sich zusammen, um zu besprechen, wie die Situation verbessert werden konnte.

Im Anschluss an Gespräche innerhalb der HAI (Helicopter Association International) wurde das HTOC (Helicopter Tour Operators Committee) gegründet. Nach mehreren HTOC-Sitzungen wurde die Entwicklung eines Programms beschlossen, das die besonderen Anforderungen der Betreiber von Helikopter-Touren und das öffentliche Interesse an der Sicherheit berücksichtigen sollte.

Die Tourveranstalter entwarfen in Abstimmung mit ständigen Ausschüsse der HAI ein detailliertes Sicherheitsprogramm, die spätere Richtlinie von TOPS. Dieses Programm bezog die Erfahrungen und Fachkenntnisse aller Branchenexperten mit ein: der Rundflugveranstalter und der Hersteller der entsprechenden Ausrüstung.

1995 wurde ein Entwurf des ursprünglichen TOPS-Sicherheitsprogramms der FAA (Federal Aviation Administration) sowie dem NTSB (National Transportation Safety Board) vorgelegt und jeweils positiv aufgenommen.

TOPS wurde im Januar 1996 als unabhängige, gemeinnützige Organisation aufgenommen. Gleichzeitig wurde das TOPS-Sicherheitsprogramm eingerichtet. Mit TOPS befasste sich erstmals eine Organisation ausschließlich mit der Weiterentwicklung aller Sicherheitsaspekte von Helikopter-Touren.

Die Wirksamkeit des TOPS-Sicherheitsprogramms wird von den seit 1996 erfassten Statistiken untermauert. In einem typischen Jahr absolvieren professionelle Anbieter von Helikopter-Touren in den USA 100.000 Rundflugstunden – 85.000 Stunden entfallen auf TOPS-Mitglieder. Die TOPS-Mitglieder weisen zusammen eine weitaus bessere Sicherheitsleistung als die allgemeine Luftfahrt auf. So verzeichneten die TOPS-Miglieder 2003 1,13 Unfälle in 100.000 Rundflugstunden, während die zivile Helikopterflotte insgesamt 9,98 Unfälle pro 100.000 Flugstunden ausweist.

TOPS Qualifikationen

TOPS-Mitglieder räumen der Sicherheit höchste Priorität ein, damit Sightseeing-Touren per Helikopter eine der sichersten Flugmöglichkeiten sind. Anbieter mit TOPS-Zertifizierung verpflichten sich zu höheren Sicherheitsstandards, zur Weitergabe relevanter Erkenntnisse sowie zur Selbstüberwachung der Standards.

Die Aufnahmekriterien sind streng und fordern mehr als etwa die FAA. Der Grund für diese Strenge ist einfach: Von allen TOPS-Mitgliedern wird höchstes Engagement für Sicherheit erwartet. Jedes Mitglied ist sich des Zwecks dieses Programms bewusst: Durch strengere Anforderungen für mehr Sicherheit zu sorgen und jeden einzelnen Anbieter verantwortlich zu machen.

TOPS-Mitglieder müssen in der Tourismusbranche tätig sein. Sightseeing muss das Kerngeschäft dieser Unternehmen bilden oder zumindest einen wichtigen Anteil an diesem haben. Jeder Bewerber muss sich einer anfänglichen Sicherheitsprüfung unterziehen und dann jeweils jährlich einer weiteren. Auch für alle Vollmitglieder ist eine jährliche Sicherheitsprüfung vorgeschrieben.

Akzeptierte Mitglieder erhalten sämtliche Vorzüge wie Zertifikate, Empfehlungen, Verwendung von TOPS-Logo und -Plaketten. TOPS-Mitglieder müssen besonders hohe Sicherheitsansprüche erfüllen und genießen so ein höheres Ansehen bei der FAA und dem NTSB. Höhere Sicherheitsstandards und jährliche Prüfungen führten zu deutlichen Verbesserungen. Statistiken zeigen einen Rückgang der Unfälle und Sicherheitsprobleme in der gesamten Branche. Achten Sie stets darauf, mit einem TOPS-zertifizierten Anbieter zu fliegen.

Weitere Informationen zu TOPS finden Sie unter www.TOPSafety.org.